Wir freuen uns, dass Sie sich für die Evangelische Schule Kreuzberg interessieren.
Auf diesen Seiten finden Sie alle Informationen rund um unser Schulprojekt.
16.07.2010 (Frankfurter Rundschau): Auf Bildungsflucht aus dem Kiez
(Von Jeannette Goddar) . . . Nur eine Schule für die ABC-Schützen der linksliberalen Mittelschicht gibt es nicht. Nach 120 Jahren musste die Grundschule vor Ort schließen; nur noch hundert Schüler kamen jeden Morgen zusammen. Dass es der Gegend dabei an Kindern nicht mangelt, machte kurz darauf ein langer und bizarrer Streit um die weitere Nutzung des traditionsreichen Gebäudes deutlich. Von der evangelischen Kirche bis zum türkischen Verein wollten vier Träger eine Privatschule eröffnen. Das Kreuzberger Bezirksamt lehnte alle ab. Hätte es dies nicht getan, wäre manches Kind, das die Lehrer der Schule nie zu Gesicht bekamen, wohl wieder aufgetaucht. . . . hier der komplette Artikel
02.06.2010 ab 19 Uhr: Veranstaltung mit dem Thema:
Privatschulen: Chance oder Sargnagel für das Bildungssystem?
Mit: Margret Rasfeld Leiterin Evangelische Schule Berlin Zentrum
Christian Füller taz-Redakteur und Autor
Özcan Mutlu, MdA
Bildungspolitischer Sprecher von Bündnis90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin
Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin; Veranstaltungort: Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin, 10117 Berlin, Schumannstr. 8
Der Förderverein möchte Sie dazu ermuntern dort zu erscheinen. . . . hier das genaue Programm
16.02.2010: Liebe UnterstützerInnen und Interessierte unseres Fördervereins zur Gründung einer Evangelischen Schule Kreuzberg
Wir sind auf der Suche nach Personen, die den Förderverein tatkräftig unterstützen - sei es durch ehrenamtliche Tätigkeit im Verein, oder auch zur Mithilfe bei der Vorbereitung und Umsetzung von Aktivitäten. Deshalb wollen wir ein Strategie-Treffen abhalten. Wenn Sie Lust und Zeit haben an diesem Gespräch teilzunehmen melden Sie sich bitte. Hier bitte mailen.
26.08.2009: taz-Interview von Christian Füller mit Frau Klein-Beber (Vorstand Förderverein Evangelische Schule Kreuzberg):
"Kreuzberg lässt Schulen verslumen"
Angelika Klein-Beber versucht seit vier Jahren im schulischen Krisengebiet Berlin-Kreuzberg eine freie Schule zu gründen. Sie trifft auf eine unverständliche und kuriose Bezirkspolitik.
. . . hier das Interview.
20.08.2009: Informationen zum Schulgeld bei der Evangelischen Schulstiftung
Unsere Schule soll von der Evangelischen Schulstiftung betrieben werden.
Evangelische Schulen sind als Schulen in freier Trägerschaft wesentlicher Bestandteil des öffentlichen Schulwesens. Als staatlich anerkannte Schulen erteilen sie gleichwertige Zeugnisse und Berechtigungen; als Schulen in freier Trägerschaft haben sie einen besonderen Freiraum zur Ausgestaltung von Schulleben und Unterricht. Evangelische Schulen sind offen für alle Kinder unabhängig ihrer konfessionellen, religiösen, sozialen oder ethnischen Herkunft.
Es wird ein Schulgeld erhoben, das einkommensabhängig ist und sich derzeit zwischen 45,00 und 150,00 Euro für das erste Kind bewegt – für das zweite Kind werden zwischen 22,50 und 77 Euro, für das dritte zwischen 11,25 und 37,50 Euro erhoben. Ab dem 4. Kind ist man vom Schulgeld befreit. Auch bei bestimmten Voraussetzungen, z. B. einem niedrigen Einkommen oder Empfängern von Sozialhilfe gibt es auch die Möglichkeit der Schulgeldbefreiung, Details dazu finden Sie hier zum downloaden (pdf)
13.05.2009: taz von Christian Füller: "Dafür bin ich nicht zuständig" ... Kreuzbergs Lokalparlament beschließt: Private Schulen dürfen nicht in öffentliche Gebäude einziehen
... In Kreuzberg geht es nicht um die Schließung, sondern um das Verhindern einer Schule. Im Jahr 2004 lief die staatliche Rosegger-Grundschule im Chamisso-Kiez aus. Nun, wenige Jahre später, steigen die Schülerzahlen zwar nur leicht an, aber die Zahl der Bewerber um das Gebäude der Rosegger-Schule geht sprunghaft in die Höhe. Vier private Träger haben ein Konzept vorgelegt, um eine Schule zu errichten. Dazu zählen eine evangelische Initiative örtlicher Bürger, ein türkischer Anbieter, eine Kreativschule und eine Ganztagsschule. Sie alle haben, auf Bitten der Bezirksstadträtin Herrmann, ihr Interesse für das öffentliche Schulgebäude bekundet. Sämtliche Konzepte lassen mit einiger Wahrscheinlichkeit darauf schließen, dass die Träger eine gute Schule errichten wollen.
Aber dann ist in Kreuzberg etwas passiert. Erst beschloss der Bezirkselternausschuss kategorisch, dass es eine Privatschule nicht geben dürfe. Dann forderten die Bezirksverordneten vom Bezirksamt, "erste Schlussfolgerungen" aus der Interessenbekundung zu ziehen. Der Beschlusstext ist verquast und völlig unverständlich. Er will nicht etwa erreichen, dass eine der Schulen schnell die Erlaubnis zum Start erhält, sondern genau das Gegenteil: Die Erlaubnis soll verweigert werden. Das Bezirksamt habe sicherzustellen, heißt es darin, dass keinerlei "Vorentscheidungen mit rechtlich verbindlichem Charakter getroffen werden".
Die größte Kreuzberger Fraktion sind die Grünen. Den Beschluss beantragten SPD und Linke. Er sieht vor, öffentliche Schulgebäude keinesfalls an private Schulträger zu vergeben. Es ist eine Lex Privatschule, Pardon: Antiprivatschule. . . . hier der ganze Artikel.
25.02.2009: Kreuzberg (Friedrichshain) lässt uns hängen!
Laut Monika Herrmann hat das Bezirksamt nun beschlossen, das Gebäude der ehemaligen Rosegger Schule an die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) zu übergeben. Diese soll dann das Gebäude für die nächsten 10 Jahre vermarkten. "Wir konnten uns für keinen der Bewerber entscheiden, das ging durch alle Fraktionen", so Frau Herrmann in der Berliner Morgenpost vom 25.02.09.
Bei der evangelischen Schulstiftung hieß es gestern, man werde sich auch weiter um das Gebäude bemühen. "Wir werden mit der BIM verhandeln", sagte Annerose Steinke vom Vorstand der Schulstiftung. Sie kritisierte das umständliche Vorgehen des Bezirks. "Jetzt müssen wir auf neue Partner zugehen und von vorn anfangen. Das kostet Zeit." Die Schule könne nun auf keinen Fall wie geplant mit dem kommenden Schuljahr starten.
Sie können den kompletten Artikel der Berliner Morgenpost vom 25.02.09 (von Regina Köhler) hier lesen.
19.11.2008
Liebe Kreuzbergerinnen und Kreuzberger,
Liebe Eltern,
Am 20.11.2008 findet um 18.00 Uhr eine öffentliche Sitzung
der Ausschüsse für Schule und für Immobilien-service und Verwaltung im Bezirksamt Kreuzberg in der Yorckstrasse statt. Bei dieser Sitzung (Raum 1051) erfahren wir vielleicht mehr über den Stand des Interessenbekundungsverfahren "Ehemaligen Rosegger Schule", unseren Chancen und vor allem der von dem Bezirksamt geplanten Zeitbedarf bis zur Entscheidung. Interessierte können an dieser öffentlichen Sitzung gerne teilnehmen.
18.11.2008: Der Tagesspiegel von Susanne Vieth-Entus : Kreuzberg ringt weiter um die Frage, wie es weitergehen soll mit dem leeren Schulgebäude mitten im Bergmannkiez.
... Vier freie Träger bewerben sich, jeder steht für einen anderen Ansatz. Inzwischen sieht es allerdings nicht mehr so aus, als wenn einzig und allein die inhaltliche Ausrichtung der Interessenten den Ausschlag geben würde. Es sind nämlich ganz neue Hürden aufgetaucht, die den einen oder anderen Bewerber schon vorfristig aus dem Rennen katapultieren könnten: Der Bezirk hat das Schulgebäude im Doppelpack mit einem anderen Haus ausgeschrieben, das zu dem Gelände gehört. Früher wohnte hier der Hausmeister, heute sind es etliche Mieter, die nichts mit der Schule zu tun haben.
Schon fragt sich die Evangelische Schulstiftung, die die Schule gern übernehmen würde, wo sie das Geld für das zusätzliche Gebäude hernehmen soll. Der Internationale Bund hingegen, einer der weiteren Interessenten, hegt kaum Bedenken gegenüber einer derartigen Zusatzlast. Möglicherweise hat er die besseren Bankverbindungen. Mal sehen, wie flüssig die anderen Interessenten sind. Unter Umständen löst sich der gordische Knoten nun ganz von selbst – rein pekuniär. sve . . . hier der ganze Artikel.
14.11.2008: Statement des Fördervereins Evangelische Schule Kreuzberg zur aktuellen Diskussion und zur Veranstaltung vom 11.11.2008
Was ist zu halten von einer Bezirksregierung, die ein Schulgebäude an einen freien Träger vergeben wird und gleichzeitig die Bevölkerung auffordert, sich beim Senat darüber wild zu beschweren? Damit der Senat ein Auge zudrückt und eine weitere staatliche Schule in der Bergmannstraße genehmigt, obwohl der Bedarf aus Senatssicht (noch) nicht vorhanden ist. Dabei sind doch die staatlichen Schulen in Kreuzberg "bis auf wenige Ausnahmen derzeit nicht konkurrenzfähig" (Zitat Monika Herrmann, 11.11.2008). Und auch diese weitere staatliche Schule würde wohl nicht automatisch zu den positiven Ausnahmen gehören. Aber das liegt angeblich ja nur daran, dass der Senat dem Bezirk nicht ausreichend Geld für die Schulen zur Verfügung stellt. Denn wenn der Senat die Mittel fließen lassen würde, wäre die Schulproblematik in Kreuzberg im Handumdrehen gelöst. So denkt man in unserer Bezirksregierung.
Wir vom Förderverein für eine evangelische Schule in Kreuzberg denken, dass mehr Geld für die Schulen nur *ein* Aspekt der richtigen Lösungsstrategie für die Bildungsfrage in Kreuzberg sein wird. Denn viele Probleme, die in den Schulen zu lösen sind, entstehen gar nicht in den Schulen, sondern viel früher und aus vielen verschiedenen Gründen. Man denke nur daran, dass ein Drittel der neu eingeschulten Kinder in Kreuzberg gar nicht schulfähig sind (s. Artikel Berliner ABC-Schützen sind nicht schulfähig). Deshalb verkürzt die Formel "Mehr Geld für die Schulen = Alles wird gut" die Problemlage in sträflicher Weise.Und lenkt davon ab, dass von den Schulen Taten erwartet werden, die schlicht und einfach nicht zu erbringen sind, wenn die Lage sich so darstellt wie in Kreuzberg.
Eine Debatte über die Bildungsfrage in Kreuzberg muss breiter und tiefer ansetzen als es die momentane Polarisierung zwischen "staatlich, also integrativ" versus "privat, also spalterisch" tut. Sie muss ohne Scheuklappen nach den Gründen für die Misere fragen und ermitteln, welche Faktoren zu beeinflussen sind und welche nicht und in welchen Zeitdimensionen und mit welchem Geld. Wenn vor der Analyse schon die Lösung feststeht ("Mehr Geld = Alles gut"), kann etwas nicht stimmen. Denn dann wird ideologisch gemauert statt konstruktiv gestritten. Wir würden uns sehr freuen, wenn die Debatte nicht unter ihren Möglichkeiten bliebe. Und wir bei der nächsten Veranstaltung auch einen Platz auf dem Podium einnehmen dürfen.
13.11.2008: Der Tagesspiegel von Thomas Loy: Kreuzberger Glaubenskampf um freie Schule Eltern, Lehrer und Anwohner wehren sich heftig
gegen die geplante Privatschule im Bergmannkiez
... Es kamen auch Redner zu Wort, die freie Schulen als „Bereicherung“ empfinden und als Konkurrenz mit positiven Impulsen für die staatlichen Schulen. Stadträtin Herrmann sieht da nur ein kleines Problem: „Öffentliche Schulen sind bis auf wenige Ausnahmen derzeit nicht konkurrenzfähig.“
... "Der Bezirk will das Dilemma durch eine freie Schule lösen. Vier Bewerber haben ihr Interesse bekundet, darunter die Evangelische Kirche und ein türkischer Verein. Eine freie Schule würde die bisher einigermaßen ausgeglichene Balance der staatlichen Schulen im Kiez zum Kippen bringen, befürchten viele Eltern. Ein Kritiker brachte es auf den Punkt: „Freie Schulen sollen eine Alternative sein und kein Ersatz.“" . . . hier der ganze Artikel.
Berliner Zeitungl von Karin Schmidl (08.11.08): Vier Bewerber für umstrittene Privatschule
... "Die Schulstadträtin von Friedrichshain-Kreuzberg Monika Herrmann (Grüne) sieht Privatschulen zwar ähnlich skeptisch wie viele Anwohner. Aber: Für eine öffentliche Schule reichen die Kinderzahlen nicht aus, sagt sie. Man werde sich die Bewerber sehr genau ansehen, so die Stadträtin. Dass zum Beispiel eine türkische Grundschule an der Bergmannstraße sinnvoll ist, sei zu bezweifeln. Denn in der Nähe an der Urbanstraße, zu Fuß gut erreichbar, gibt es die deutsch-türkische Europaschule. "Die wollen wir auf gar keinen Fall gefährden", sagt Herrmann. Bei den anderen Bewerbern müsse vor allem die Höhe des Schulgeldes diskutiert werden. Noch in diesem Jahr soll entschieden werden, wer die Rosegger-Schule übernimmt." . . . hier der ganze Artikel.
12.11.2008: Berliner Morgenpost von Nicole Dolif
... Eine Kreuzberger Elterninitiative hat ein Konzept für eine evangelische Schule erarbeitet (Morgenpost berichtet) und auch der Verein Kappe sowie der Internationale Bund haben Interesse an dem Schulgebäude angemeldet. Anwohnerinitiativen hingegen hätten dort am liebsten gar keine Privatschule, um die weitere Entmischung der öffentlichen Schulen zu verhindern. Bis Jahresende soll es nun eine Entscheidung darüber geben, wer das Gebäude zukünftig nutzen darf, das hat Bildungsstadträtin Monika Herrmann (Grüne) angekündigt. "Leicht", so die Politikerin, "wird die Entscheidung nicht." . . . hier der ganze Artikel.
11.11.2008 Aktueller Stand Interessenbekundungsverfahren "Rosegger Schule"
Nach dem Ende des Interessenbekundungsverfahren wurden wir seitens des Bezirksamtes lediglich aufgefordert einen Business-Plan zu erarbeiten. Laut Tagesspiegel vom 6.11.2008 soll es nun vier Bewerber für diesen Standort geben: neben uns ist dies „Tüdesb“, der Verein Kappe e.V. und der Internationale Bund, der bisher in Berlin nicht als Schulträger tätig ist. . . . hier der ganze Artikel. Wir bitten Sie nochmals, heute abend an der unten erwähnten Veranstaltung teilzunehmen, um nähere Infos zu erfragen.
Veranstaltung am 11.11.2008 von Dreigroschen e.V.
Titel: „Privatisierung der Bildung - Kreuzberger Bildung ohne Zukunft ?“
Termin: am 11.11.2008, um 19.30 Uhr in der Passionskirche
Ein Auszug aus der Einladung: "Da die anstehende Entscheidung über die Zukunft der Rosegger-
Grundschule wegweisend sein wird für die Zukunft aller
anderen Schulen im Bezirk, nehmen wir diese zum Anlaß zu
einer offenen Diskussionsveranstaltung einzuladen. Diese Diskussion
soll Auftakt sein für eine Veranstaltungsreihe, die in die
von Frau Herrmann angeregte Bildungskonferenz Süd-Kreuzberg im Frühjahr 2009 münden
soll.".
(Soweit ein Auszug aus der Einladung von Dreigroschen e.V. Wir finden, dass diese Veranstaltung besonders interessant für alle Eltern sein könnte - auch hinsichtlich der kontroversen Diskussion um das Interessenbekundungsverfahren Rosegger-Schule. Frau Monika Herrmann wird höchstwahrscheinlich an diesem Abend anwesend sein.Um Missverständnissen vorzubeugen, möchten wir aber gleichzeitig deutlich machen, dass es sich dabei NICHT um eine Veranstaltung des Fördervereins Evangelische Schule Kreuzberg handelt!)
01.10.2008 - Schulgeldregelung
Auf vielfachen Wunsch stellen wir die aktuelle Schulgeldtabelle der Evangelischen Schulstiftung auf unsere Internetseite. Die Schulgeldregelung für gebundene Ganztagschulen (incl. Hortkosten, Essen,...) können Sie sich ebenfalls dort downloaden. >>> zur Schulgeldtabelle.
26.09.2008 - Aktueller Stand
+++ Letzte Woche besichtigte die Evangelische Schulstiftung den Gebäudekomplex der ehemaligen Roseggerschule in der Bergmannstraße 28,29. Die Schulräume sind bezüglich einer Nutzung als Grundschule nach Meinung des Architekten und des Vorstands der Schulstiftung bestens geeignet. Wir warten jetzt gespannt und zuversichtlich auf den Ausgang des Interessenbekundungsverfahrens am 23.10.2008. Danach folgt in der Regel ein vierwöchiges Bieterverfahren.
+++ Da es aktuell ausser uns noch zwei Bewerber für diesen Komplex gibt, verlassen wir uns nicht ausschließlich auf den Ausgang des Verfahrens. Wir werden in den nächsten Tagen - sowohl was unsere Bewerbung "Graefestraße 85" (Friedrich-Ludwig-Jahn-Oberschule) betrifft, als auch erneut "Reichenberger Str. 131" - unsere Bemühungen und unseren Druck massiv verstärken.
+++ An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen Kreuzbergerinnen und Kreuzbergern bedanken, die uns in den letzten Wochen eine noch nie dagewesene Flut an positiver Resonanz gemailt haben. Auch durch diese überwältigende Anzahl an Unterstützung im Bezirk sind wir sicher, dass wir gemeinsam in Bälde die Realisierung der Evangelischen Schule Kreuzberg erreichen werden. Vielen Dank und sehen Sie es uns nach, dass wir nicht alle Briefe und E-Mails beantworten können.
+++ Der nächste Termin für eine Infoveranstaltung ist auf Ende November 2008 festgelegt. Hierfür werden Sie von uns noch rechtzeitig eingeladen. Für diesen Abend möchten wir alle "Helferchen" bitten, sich bei uns bezüglich organisatorischer Arbeiten zu melden.
Hier bitte mailen.
12.08.2008
Liebe Kreuzbergerinnen und Kreuzberger,
Liebe Eltern,
Nachdem das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg in der ersten Augustwoche ein Interessenbekundungsverfahren
mit Bewerbungsfrist bis zum 23. Oktober ausgelobt hat, bewarb sich die Evangelische Schulstiftung formal um das ausgeschriebene Gebäude der ehemaligen Rosegger-Grundschule (erneut).
Dieses Gebäude ist vom Bezirksamt mittlerweile explizit für eine Grundschule - betrieben von einem freien Träger - ausgeschrieben worden. Wir werden - sobald es diesbezüglich vom Bezirk eine Entscheidung gibt - an dieser Stelle berichten.
Hier ein Presseartikel zur aktuellen Situation:
24.08.2008: (WELT - Nicole Dolif):
Der Kampf um eine Schulgründung
... Jetzt entschied der Bezirk nach langem Hin und Her, das Gebäude wegen steigender Schülerzahlen nur an eine Grundschule zu vergeben. Bis 23. Oktober können sich Interessenten bewerben. Aufatmen bei den Eltern der evangelischen Grundschule. Denn die Ausschreibung sei praktisch auf ihr Konzept zugeschnitten. Sie dachten, sie hätten es geschafft.
Doch schon ein paar Tage später kam die Enttäuschung. Der Mitbewerber TÜDESB blieb im Rennen. Man sei dazu aufgefordert worden, ein Konzept einzureichen, hieß es. ... . . . weiter lesen
10.09.2008: (FAZ - Regina Mönch):
Kindeswohl - Segregation durch Einschulung
... Ausgerechnet dort, wo sich grüne Multikultiträume am längsten zu behaupten schienen, in Berlin-Kreuzberg, eskalierte jetzt ein ähnlicher Konflikt. Dort weigern sich Eltern wegzuziehen, wollen auch nicht mehr mit falschen Adressen um einen der raren Plätze an einer friedlichen und sozialverträglich gemischten Schule pokern, sondern verlangen von Bildungspolitikern, dass die Ausnahme wieder die Regel wird. Für Kreuzberg ein schier unlösbares Problem: Je weniger schwierige, sprachlose Kinder in einer Schule sitzen, desto mehr müssen die anderen verkraften. Mit neuen Verwaltungsvorschriften oder wohlfeilen Appellen ans soziale Gewissen der Mittelschicht ist das nicht mehr zu erreichen. ... . . . weiter lesen
30.08.2008: (Kurier Österreich - Reinhard Frauscher):
Bessere Schulen? Nicht im grünen Multikulti-Kreuzberg!
... Das Qualitäts- Niveau der öffentlichen Schulen sinkt so rapide wie ihre Sicherheit, die Lehrer sind immer öfter hilflos, fachlich und pädagogisch schlecht bis unmotiviert, Schüler und Eltern wollen nicht mehr Versuchskaninchen gesellschaftspolitischer Experimente sein (Gesamtschule usw.). So stark wie der Ansturm der Schüler auf Privatschulen ist auch der von qualifizierten Lehrern: Wer Leistung und Zukunft will, weicht dem öffentlichen Schulsystem immer öfter aus - vor allem, wo SPD oder Grüne regieren.
Ganz besonders trifft das auf Schulen mit hohem Ausländeranteil zu, also wieder auf Berlin. Z.B. Kreuzberg, einen seiner buntesten Stadtteile, sozial und ethnisch gemischt wie kaum ein anderer und der einzige der 600 Wahlkreise, der einen Grünen direkt in den Bundestag wählt (= Grundmandat). Eine Grüne ist hier auch Bildungs- Stadträtin. Die verhindert nun aber mit allen Mitteln, dass Eltern eine Privatschule gründen können. Evangelische Eltern, deren Kinder ohne Rücksicht auf Entfernung, Neigung, Können usw. von der Behörde zwangsweise in Schulen gesteckt werden. ... . . . weiter lesen
> > > Hier geht es weiter mit aktuellen Presseveröffentlichungen über unser Schulprojekt
Hinweiss zur Veranstaltung von Max Thomas Mehr: Schulmisere in Kreuzberg: "Was sollen wir Eltern tun?
Welche kurzfristigen Möglichkeiten gibt es,
unseren Kindern doch noch einen gelingenden
Schulstart zu ermöglichen?
– Machen gemeinsame Klagen Sinn?
– Können wir „gute“ Schulen überzeugen,
noch für das kommende Schuljahr Filialen
einzurichten – etwa in den Räumen der
Rosegger-Schule? Oder im stillgelegten
Flughafen Tempelhof?
– Gibt es die Möglichkeit, die evangelische
Schule Kreuzberg noch in diesem Jahr
durchzusetzen?
– Welche Strategien waren in anderen
Bezirken – z. B. 2007 in Prenzlauer Berg –
erfolgreich?
Darüber wollen wir mit IHNEN am
Donnerstag, dem 26. Juni 2008, in der
Passionskirche am Marheineke-Platz
um 20 Uhr diskutieren."
(Soweit ein Auszug aus dem Flyer von Max Thomas Mehr (V.i.S.d.P.), c/o Passionskirche Marheinekeplatz. Wir finden, dass diese Veranstaltung recht interessant für alle Eltern sein könnte. Um Missverständen vorzubeugen, möchten wir aber gleichzeitig deutlich machen, dass es sich dabei NICHT um eine Veranstaltung des Fördervereins Evangelische Schule Kreuzberg handelt!)
download des Flyers von Herrn Max Thomas Mehr
. . . Anmerkung im TAGESSPIEGEL vom 24.06.08
14.03.2008
Liebe Kreuzbergerinnen und Kreuzberger,
Liebe Eltern,
da laut Stadträtin Monika Herrmann bis Juli 2008 entschieden wird (so auf der Schulausschuss-Sitzung vom 12.03.2008), was mit dem freiwerdenden Schulgebäude Friedrich-Ludwig-Jahn-Oberschule in der Graefestraße 85 geschehen soll, hat sich die Evangelische Schulstiftung und die Elterninitiative um dieses Gebäude am 14.03.2008 beworben. Diese Bewerbung ging ebenfalls an Herrn Bezirks-Bürgermeister Franz Schulz und an die Baustadträtin Frau Jutta Kalepky, sowie an den Vorsitzenden des Schulausschusses Herrn Eggert.
→Hier eine Kopie der Bewerbung pdf-downloaden
Wir werden weiterhin unsere Bemühungen zur Gründung der Evangelischen Schule Kreuzberg gemeinsam mit allen interessierten Eltern aufrecht erhalten und wünschen allen Kreuzbergerinnen und Kreuzberger eine besinnliche Osterzeit.
06.02.2008: Aufruf zur Teilnahme am Bürgerinnen- und Bürger-Haushalt in Friedrichshain-Kreuzberg 2008
Am 07.02.2008 findet die Veranstaltung des Bürgerhaushaltes in der Bezirksregion IV statt. Ort: Eberhard-Klein-Schule Skalitzer Str. 55/56 (gegenüber der Post). Uhrzeit: 18:30 Uhr.
Was ist dieser Bürgerhaushalt: Der Bürgerhaushalt, auch Beteiligungshaushalt genannt, ist eine neue direkte Art von kommunaler Bürgerbeteiligung. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg fordert seine Bürgerinnen und Bürger zur Mitentscheidung über die Verwendung eines Teils der ab dem Jahr 2009 zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel auf.
Ein Schwerpunkt bildet hierbei der Bereich Schule und Sport im Bezirk.
Wir haben ein offensichtliches Interesse bezüglich des Schulgebäudes Reichenberger Str. 131. Deshalb rufen wir alle Interessierten an unserem Schulprojekt dringend auf, dort zu erscheinen und unser Anliegen vorzutragen.
Weitere Infos: . . . hier klicken
oder . . . taz 28.12.2007
20.12.2007: Der aktuelle Stand
Am 15.11.07 trafen sich Frau Klein-Beber (Vorstandsvorsitzende des Fördervereins) mit der Baustadträtin Frau Kalepky. Bei diesem Treffen wurde von Bezirksseite aus um einen kurzen Aufschub der Verhandlungen gebeten: am 20.11. sollte sich die Bezirksamtsleitersitzung mit der Frage beschäftigen, und anschließend sollte ein Treffen zwischen Frau Kalepky und der evangelischen Schulstiftung stattfinden, um über das Grundstück (Reichenberger Str.) zu verhandeln.
Vergeblich versuchte der Förderverein, sowie auch die evangelische Schulstiftung den in Aussicht genommenen Gesprächstermin nach dem 20.11. zustande zu bringen. Jetzt erfahren wir, dass ein "Interessenbekundungsverfahren" durchgeführt werden soll. Ohne Zeitpläne - ohne Ansprechpartner. Uns überrascht dieses Vorgehen des Bezirks außerordentlich. Die Bemühungen um einen Standort für eine evangelische Schule in Kreuzberg gehen mittlerweile ins dritte Jahr. In dieser Zeit hat der Förderverein ausführlich über die Möglichkeit einer Nutzung der Schulgebäude in der Reichenberger Str. und in der Bergmannstr. gesprochen.
Die jetzige Entscheidung des Bezirks bedeutet für das Projekt, dass es wahrscheinlich auch im nächsten Jahr nicht realisiert werden könnte. Ganz im Sinne des Bezirksamtes.
Der Förderverein lässt aber nicht locker. Wir planen in diesem und auch Anfang nächsten Jahres diverse Aktivitäten um die Blockade-Haltung des Bezirksamtes zu beenden.
Ein frohes Weihnachtsfest und ein für uns alle erfolgreiches 2008 wünschen wir allen Kreuzbergerinnen und Kreuzbergern und ganz besonders allen interessierten Eltern.
10.11.2007: Der Bezirk streubt sich schon wieder . . .
Nach der guten Nachricht, dass der Senat unsere Pläne unterstützt, sind die meisten von uns davon ausgegangen, dass dem Bezirk jetzt nicht mehr viel übrig bleibe, als uns das Gebäude in der Reichenberger Straße zu überlassen. Da haben wir allerdings die Rechnung ohne Frau Herrmann gemacht.
Nachdem Schulstadträtin Herrmann schriftlich davon in Kenntnis gesetzt wurde, dass von Seiten des Senates einer Verlagerung der Referendarsausbildung von dem Gebäude Reichenberger Straße in ein anderes Gebäude nichts im Wege stehe, reagierte sie schnell: Obwohl sie zuvor immer betont hatte, dass die Nutzung des Gebäudes durch die Referendare eine reine Senatsentscheidung sei, teilte sie jetzt uns schriftlich mit, "...dass es von seiten des Bezirkes keine Planungen gibt, die am Standort befindlichen Schulpraktischen Seminare erneut zu verlagern."
Fazit: Die Evangelische Schule Kreuzberg steht wieder auf der Kippe. Aus diesem Grunde bitten wir alle, die unser Projekt unterstützen wollen, am Mittwoch, den 14.11. um 18 Uhr zur Bezirksverordneten-Versammlung (Sitzung des Schulausschuss im Raum 1051, Yorckstr. 4-11) ins Rathaus Kreuzberg zu kommen. Hier soll unser Schulkonzept vorgestellt und die Standortfrage diskutiert werden - für uns ein sehr wichtiger Termin, bei dem es auch darum geht, Präsenz zu zeigen. Kommt bitte alle!!!
17.10.2007: Senat gibt grünes Licht für Schulgebäude in der Reichenberger Straße
Aus Angst, den bereits bestehenden Kreuzberger Schulen könnten noch mehr Schüler weglaufen, lehnte der Bezirk bisher die Gründung einer neuen
Schule in Kreuzberg ab.
Jetzt ist wieder Schwung in die Verhandlungen mit dem Bezirksamt Friedrichshain/Kreuzberg über das Schulgebäude
in der Reichenberger Straße gekommen.
Der Staatssekretär der Senatsschulverwaltung hat erfreulicherweise mitgeteilt, dass einer Verlagerung der dort ansässigen Abteilung zur Ausbildung
von Referendaren in ein anderes Gebäude von seiner Seite nichts im Wege stehe. Somit könne laut Senat das Gebäude wieder für eine Schule genutzt werden.
Die Elterninitiative und die Schulstiftung bemühen sich intensiv, bis Ende November 2007 mit dem Bezirk eine tragfähige Lösung für das
Gebäudeproblem zu finden, so dass die Schule zum nächsten Schuljahr an den Start gehen kann.
18.10.2007
Liebe Kreuzbergerinnen und Kreuzberger,
Liebe Eltern,
endlich gibt es wieder eine gute Nachricht in Sachen Schulgebäude: Der Senat unterstützt unsere Pläne für eine Evangelische Schule in der
Reichenberger Straße und sieht sich nach Möglichkeiten um, die Referendarausbildung in ein anderes Gebäude zu verlagern.
Mit dieser erfreulichen Nachricht können die Verhandlungen mit dem Bezirk jetzt in eine neue Runde gehen...
Vielen Dank für Ihren langen Atem!
Und was sagt die Öffentlichkeit?
Berliner Morgenpost vom 19.09.2007:
. . . "Daher sollten die Bezirke die Initiativen bei der Suche nach geeigneten Schulgebäuden unterstützen, so Schlemm. Zuletzt scheiterte vorerst die Gründung einer Evangelischen Schule in Kreuzberg, weil der Bezirk das Wunschgebäude an der Reichenberger Straße nicht hergeben wollte" . . . Weiterlesen: . . . hier klicken
Rheinische Merkur vom 27.09.2007:
. . . "Das sind neue Töne. Seit Jürgen Zöllner (SPD), zuvor Wissenschaftsminister in Rheinland-Pfalz, die Bildungsgeschäfte an der Spree führt,
wandelt sich die Stimmung pro freie Träger. Allerdings scheint das noch nicht stadtweit bekannt zu sein. In Berlin-Kreuzberg etwa, wo Eltern eine evangelische Grundschule eröffnen wollen "die vorhandenen Schulen sind nicht gut genug", wurde die Initiative von der zuständigen Bildungsstadträtin (Grüne) weggewischt: "Es gibt keinen Bedarf für eine weitere Schule." Das vom Förderverein anvisierte Gebäude werde für Lehrerfortbildungen gebraucht, und außerdem wolle sie
?erst mal darüber diskutieren, was es für den Kiez bedeutet, wenn sich die bildungsbewussten Eltern aus den staatlichen Schulen rausziehen?. . . . Weiterlesen: . . . hier klicken

