Seit 2006 arbeiten der Förderverein Evangelische Schule Kreuzberg und eine Elterninitiative gemeinsam an der Gründung einer neuen Schule für Kreuzberg. Grund für dieses Engagement ist der gemeinsame Wunsch nach einer Schule, die den Schülerinnen und Schülern eine geistige Orientierung bietet und gleichzeitig den Wert der Vielfalt vermittelt, für die unser Stadtteil ein Symbol ist. Kurz: der Wunsch nach einer evangelischen und gleichzeitig einer Kreuzberger Schule.
 
Erste Schritte
An die Öffentlichkeit trat das Projekt erstmals im August 2006, als in der Emmaus-Kirche in Kreuzberg eine Informationsveranstaltung zur Schulgründung stattfand. Vier Arbeitsgruppen wurden ins Leben gerufen: Engagierte Eltern wirkten an dem Schulkonzept mit, erstellten Finanzkonzepte, suchten nach passenden Gebäuden und brachten das Projekt an die Öffentlichkeit. Das Ergebnis: Im Dezember 2006 wurde das Schulkonzept fertig gestellt; eine weitere Infoveranstaltung ist in Planung; ebenfalls seit Dezember 2006 laufen Verhandlungen zur Überlassung eines Schulgebäudes in der Reichenberger Straße, die allerdings gerade zum Stillstand gekommen sind.
 
Und jetzt?
Um die Verhandlungen über das Schulgebäude wieder zum Laufen zu bringen, geht es jetzt erstmal darum, die politischen Entscheidungsträger in Kreuzberg auf uns aufmerksam zu machen. Mit unserer Aktion "Wir packen unsere Koffer" wollen wir ihnen zeigen, wer alles zum Schuljahr 2008/09 aus Kreuzberg wegziehen wird, wenn das Schulprojekt Evangelische Schule Kreuzberg scheitert. Wenn auch Sie bereits auf gepackten Koffern sitzen, schreiben Sie uns einfach. Gerne veröffentlichen wir Ihr Bild mit oder ohne Kommentar auf unserer Aktionsseite. Außerdem freuen wir uns über Kreuzbergerinnen und Kreuzberger, die sich mit ihrem guten Namen   für die Schule einsetzen. Eine große Anzahl an Anmeldungen für das Schuljahr 2008/09 ist ebenfalls ein weiteres Argument dafür, dass in Kreuzberg noch Platz für eine gute Schule ist. Dazu müssen wir unser Schulprojekt allerdings noch bekannter machen als es bislang ist. Gute Multiplikatoren hierfür sind natürlich die Kreuzberger Kindergärten - allen voran die evangelischen - zu denen wir in nächster Zeit Kontakt aufnehmen werden.
 
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